Kooperation Eltern Schule (KESCH) – Wie geht es weiter?

In regelmäßigen Abständen trifft sich nun die Schulleitung der JWR mit dem Elternbeirat und den Klassenelternsprechern zum Austausch und der Besprechung gemeinsamer Ziele.

Nach einer Vorstellungs-und Feedbackrunde beschäftigen sich die Teilnehmer in jahrgangsstufenbezogenen Kleingruppen mit Rückmeldungen der Elternstammtische, die von den Klassenelternsprechern durchgeführt werden. So werden positive Rückmeldungen, Ideen und Entwicklungsfelder für ein positives Schulklima und eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Schulfamilie aufgenommen und besprochen.

Einige Meilensteine, die wir gemeinsam schon bearbeiten konnten, waren:

  • Die erfolgreiche Einführung des Elter-Schüler-Informations-Systems, kurz ESIS, stieß bei den JWR-Eltern auf hohe Akzeptanz.

Zunächst erfolgte der digitale Versand von Elterninformationsschreiben, was unsere Eltern sehr begrüßten.

Weiterhin bestand der Wunsch bei nötigem Lehrerwechsel wegen längerfristigem Ausfall einer Lehrkraft während des Schuljahres (z.B. Mutterschutz) nicht nur über die Schüler zu informiert zu werden. Seitdem gelangen diese Informationen zeitnah und aus erster Hand per ESIS an die Eltern der betroffenen Klassen.

Schließlich optimierten wir die Buchung der Sprechzeiten an Elternsprechtagen und ergänzten das handschriftliche Buchungsverfahren durch die Schüler mit ESIS. Das brachte für alle Beteiligten eine Entlastung.

Einen weiteren Weg beschritten wir auf Wunsch der Eltern, die nun zwar auch wie bisher ihre Kinder telefonisch oder per Fax krank melden können, die Telefonleitung morgens allerdings häufig besetzt war. Nun ist es möglich per ESIS das eigene Kind krank zu melden.

  • In Gesprächen mit Eltern konnten wir klären, dass Eltern mit unseren Lehrkräfte auf vielerlei Wegen Termine für eine Sprechstunde vereinbaren können. Diese sind:
    • Kontakt über das eigene Kind aufnehmen
    • Eine Notiz im Schulplaner vermerken
    • Die Lehrkraft direkt per E-Mail anschreiben
    • Oder einen Termin über das Sekretariat vereinbaren

  • Die „Zeit zu Lernen“ für unsere 5. Klassen konnte neu organisiert werden. Unser Projekt findet immer ab 13:30 – 15:00 Uhr statt und bietet die Möglichkeit für schriftliche und mündliche Hausaufgabe, aber auch für eine Bewegungspause. Sämtliche Schulbücher für die 5. Jahrgangsstufe und Nachschlagewerke sowie Spielegeräte für eine bewegte Pause sind vorhanden.

Weitere Neuerungen:

  • Unsere Schülerbücherei konnte wieder eröffnet werden und wir freuen uns über zahlreiche Ausleiher!

  • Es konnte ein Fundsachen-Schrank angeschafft werden. Er befindet sich an der Glastüre zum Verwaltungsbereich. Alle gefundenen Gegenstände werden in dieser Vitrine oder an der Garderobe im Aufenthaltsraum ausgestellt und können gerne wiedergefunden werden.

  • Die Schulverpflegung konnte mit Hilfe eines Ernährungs-Coach vielseitiger und frischer gestaltet werden. Nun gibt es jeden Tag ein Tagesangebot (z.B. Sandwich mit Käse und Gemüse, Joghurt mit Müsli und frischen Früchten…).

  • Es finden mehrmals im Schuljahr Vorträge für unsere Eltern statt. Der Elternbeirat oder Lehrkräfte der JWR laden Referenten u.a. zu den Themen „Lernen lernen“, „Digitales Zeitalter“, „Resilienz an der Schule“, „Suchtprävention“ in regelmäßigen Abständen ein.

  • Der Selbstbehauptungskurs für Mädchen ist nun fester Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Elternbeirat und JWR. Er findet für alle interessierten Mädels einmal im Schuljahr statt.

Themen um die wir uns aktuell kümmern sind:

  • Die Beschilderung am Schulzentrum

  • Der Elternbeirat der JWR wünscht sich eine Vernetzung der JWR-Elternschaft um Informationen weiterzugeben und mit Eltern in Kontakt treten zu können. Deshalb nutzen Sie die Möglichkeit der Klassenelternsprecher als Bindeglied zwischen den Klasseneltern und dem Elternbeirat der JWR.

  • Thema „Eltern-Taxis“

Ein wichtiger Diskussionspunkt des gemeinsamen Treffens von Schulleitung, Elternbeirat und Klassenelternsprecher an der JWR im März 2017 war es, über die Folgen und Gefahren von „Eltern-Taxis“ zu sprechen.

Wer morgens kurz vor Schulbeginn in der Platanenstraße unterwegs ist, kennt das Problem: Eltern, die oft in zweiter Reihe neben den geparkten Autos oder an den Bushaltestellen oder Lehrerparkplätzen halten, um ihre Kinder vor der Schultüre aus dem Auto aussteigen zu lassen.

Nicht nur die Zufahrt für die Busse oder Lehrkräfte wird blockiert, sondern Mitglieder unserer Schulfamilie gefährdet, die mit dem Rad oder zu Fuß auf dem Weg ins Schulgebäude sind.

Eine 2016 veröffentlichte Studie der Verkehrswacht München eröffnet zudem noch die Tatsache, dass Kinder, die täglich bis vor die Schultüre gefahren werden, häufiger verunfallen als Kinder, die ihren Schulweg kompetent beschreiten, im wahrsten Sinne des Wortes.

Hilfreiche Tipps, die sich aus unserem Gespräch mit Vertretern der Schulleitung und dem Elternbeirat der JWR ergeben haben:

Äußerungen der Eltern-Taxi-Fahrer

Tipp

„Das Auto ist das sicherste Verkehrsmittel auf dem Schulweg.“

Sie können nicht immer und überall bringen und abholen. Üben Sie mit Ihren Kindern den Schulweg vor dem Übertritt an die JWR.

Trauen Sie Ihrem Kind den Schulweg zu.

„Auf dem Weg zur Arbeit kann man noch schnell an der JWR vorbei fahren.“

Enthalten Sie Ihren Kindern das Lernfeld „Straßenverkehr“ nicht vor. Die JWR bietet zwar auch Kurse über den ADAC an und die Tutoren gehen mit den 5. Klassen den Weg zur Bushaltestelle in der Stadt ab, aber viel wichtiger ist es, im realen Straßenverkehr unter Ihrer Anleitung zu lernen.

„Die Schultasche ist zu schwer.“

Gerade in den 5. und 6. Klassen haben wir den Doppelten Büchersatz in den Hauptfächern eingeführt (Die Bücher sind einmal für zu Hause und einmal im Klassenzimmer vorhanden).

Über den Elternbeirat können Sie für Ihr Kind einen Spint mieten.

„Keine Haltemöglichkeiten an der JWR.“

Nutzen Sie den folgende Haltemöglichkeiten:

  • An der Kirche zu den Hl. Engeln
  • Am nahegelegenen, ehemaligen Penny
  • Am Dominikus-Zimmermann-Gymnasium

Bitte versuchen Sie das Befahren der Platanenstraße ab 7:45 Uhr und ab 13:00 Uhr zu vermeiden. Schließlich ist die Sicherheit aller Mitglieder unserer Schulfamilie eine Herzensangelegenheit, für die wir gemeinsam Sorge tragen wollen.